Sláinte Fans, Freunde und Förderer der Bordun Rocknächte in Halle/Saale,
leider war es uns nicht vergönnt die Vertreter der Stadt Halle davon zu überzeugen uns für das Jahr 2010 die Peißnitzbühne zum ausgehandelten Entgelt des Jahres 2009 zu überlassen. Stattdessen sollten wir ein dreifach höheres Nutzungsentgeld für die Bühne an die Stadt Halle zahlen.
Dazu sind wir als gemeinnütziger Verein nicht bereit. Immerhin fördern wir mit unserem Engagement bereits die Stadt Halle in einem kulturellen Bereich der im städtischen Kulturkreis noch nicht vorhanden ist. Das verstehen wir als ein Beitrag zum Marketing der Saalestadt.
Unsere städtischen Entscheidungsträger sollten vielmehr ihr Hauptaugenmerk auf die Gewerbesteuer und die Einnahmen aus der Wiederkehr unserer Festivalbesucher nach Halle, als Einnahmequelle sehen und nicht im Vorfeld durch maßlose Überlassungsentgelt Projekte wie unsere Bordun Rocknächte im Keim ersticken.
Wir haben aus diesem Grund Anfang Dezember 2009 die Ersatzmöglichkeit der halleschen Brandberghalle in Erwägung gezogen. Aufgrund fehlender Planungssicherheit, optimistisch stimmender Vorentscheide und der, wie sich später herausstellte, berechtigten Bedenken zur Höhe des Mietentgeldes haben wir auch diesen Antrag aus Mangel an Erfolgsaussichten zurückgezogen.
Stattdessen haben wir uns für einen privaten zuverlässigen Partner und Förderer unseres Vereins entschieden, den Schlosshotelbesitzer Kai Sauske in Schkopau.
Dort werden vom 17. bis19. September, die 2. halleschen Bordun Rocknächte ihre neue Heimat finden.
Der Besitzer stellt uns den kompletten Park kostenfrei zur Verfügung, kümmert sich unbürokratisch um alle anfallenden Genehmigungen und stellt uns Hotelzimmer zur Verfügung. Für die Festivalbesucher steht ein schöner Naturzeltplatz mit Duschen zur Verfügung.
Sláinte Fans, Freunde und Förderer der größten festlandeuropäischen Highland Games in Halle/ Saale,
dieses jährlich am 1. Juliwochenende auf der Pferderennbahn stattfindende Event, kann aufgrund der nicht zur Verfügung stehenden Fläche im Jahr 2010 nicht durchgeführt werden.
Wir hatten bereits 2009 Schwierigkeiten mit der direkten Überlassung der Fläche durch die Eigentümerin der Stadt Halle/S. an unseren Clan. Stattdessen sollten wir wie die Jahre zuvor über den Zwischenpächter eine Einigung selbst erzielen. Dies ist wie die letzten Jahre gezeigt hat nur auf Grundlage der absoluten Selbstaufgabe der eigenen Standpunkte und Ansichten möglich.
Dazu sind wir, und dies war mit städtischen Vertretern im Vorfeld geregelt, ab 2009 nicht mehr verpflichtet gewesen. Die Art der Verhandlungsführung aber auch der Zwang zur Abnahme privater Dienstleistungen von Vorstandsmitgliedern des Rennbahnpächters ist nicht akzeptabel und entbehrte von Anfang an unserer freien Zustimmung. Vielmehr werden wir erpresst gemäß dem Motto „friss oder stirb“.
Im Jahr 2009 hat der hallesche Unternehmer Tibor Folmer einmalig dieses Vertragsvakuum gefüllt und uns die Rennbahn zur Verfügung gestellt. Bis heute hat er aber seine Kaution trotz erfolgter korrekter Übergabe noch nicht zurück erhalten.
Wir hoffen das dieses bedeutende Fest für die Stadt Halle als ein solches bei den Vertretern der Stadt Halle verinnerlicht wurde und durch beherzten Einsatz derselben eine Planungssicherheit bis Ende April 2010 für die Highland Games 2011 realisiert werden kann. Dazu gehört allerdings als Grundvoraussetzung die direkte Überlassung der Pferderennbahn durch die Stadt Halle, zu einem symbolischen Pachtentgelt.
Es liegt auch an Ihnen Ihre Meinung zur Bedeutung der Highland Games schriftlich an die Mitteldeutsche Zeitung,
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, oder an die Stadt Halle, www.halle.de, kund zu tun.
Wir danken für Ihre treue Unterstützung und freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf das 1. Juliwochenende 2011. Dann heißt es wieder viele Attraktionen mit internationalen Highlandwettkämpfen, Pipebands, Irish Dancing, Keltischen Kriegern und Lagerleben, dem keltischen Höhenfeuerwerk mit der Inbrandsetzung des Binsenmannes, unserer Hochzeitszeremonie mit Druiden, Händlerstrasse, Livemusik, Theater u.v.m. in Mitteldeutschland und so die Vernunft siegt, auf der halleschen Pferderennbahn.
Mit ebronischen Grüßen